Bekannte Namen der Königsklasse

Die Königsklasse des Motorsports, die Formel 1, ist wieder zurück und Sie macht Spaß! Wie in den letzten Jahren auch, befinden sich wieder eine Menge Charaktere im Rennzirkus, über die man ein ganzes Buch schreiben könnte.

Rennfahrer sind von Haus aus waghalsig und ein bisschen durchgedreht. Das muss man wohl auch, wenn man so viel Gas gibt. Auf der Geraden muss man das Gaspedal komplett durchdrücken, sich von der Fliehkraft in den Sitz katapultieren lassen, nur um dann schlagartig wieder abzubremsen und in die Kurve einzulenken.

Wir schauen uns heute an, welche Rennfahrer und Menschen, die Hinter der Kulisse agieren, besonders interessant sind. Viele gibt es auf www.vienna-asl-club.at. Besonders ist dabei das wichtigste Wort in diesem Satz, denn alle Personen im Rennzirkus sind ein bisschen durchgeknallt!

Auf den Spuren einer Legende

Sebastian Vettel ist der Serienweltmeister der frühen 2010er. Mit Red Bull konnte er unglaubliche Rekorde feiern und einen Meistertitel nach dem nächsten einfahren. Fast wie Michael Schumacher zu seiner Zeit, als er über mehr als ein Jahrzehnt den Rennsport dominierte.

Sebastian Vettel bekam 2007 das erste Mal die Chance, in einem Formel 1 Rennen zu starten. Für BMW Sauber absolvierte er sein erstes Rennen nur, weil der eigentliche Fahrer Robert Kubica einen schweren Unfall hatte und deshalb nicht fahren konnte.

Seitdem gibt es steil bergauf für den Flitzer, der mit dem Red Bull Team seine ersten großen Erfolge feierte. Viermal in Folge wurde er von 2010 bis 2014 Meister. Danach entschied sich der Deutsche für den Rennstall Ferrari zu fahren, genauso wie es einst Michael Schumacher tat.

Seitdem gab es aber keinen Gesamtsieg mehr für Vettel. Mercedes fährt momentan allen Gegnern davon und hat mir Hamilton und Rosberg ein hervorragendes Fahrerteam, das Vettel alles abverlangt. Die Zeit wird zeigen, ob es Vettel zu Michael Schumachers Rum schafft, oder nicht. Dieser brauche auch seine Zeit, bis er die Scuderia in die Erfolgsspur führte.

Der Mythos Monaco

Diese Rennstrecke von Monaco ist so bekannt wie der Rennsport selbst. Dort, wo man kaum überholen kann, ist die Qualifizierung so wichtig wie das Rennen selbst. Die Straßen sind so eng, dass meist nur ein Auto Platz hat und keine Überholmanöver möglich. Nur auf der Start/Zielgeraden kann eine solche Aktion gelingen.

Ansonsten setzen die Teams auf bestimmte Stoppstrategien. Ein Stopp, um die langen Boxenstoppaufenthalte zu vermeiden. Zwei Stopps, um zwischendrin richtig Gas geben zu können und zwar besonders, wenn die anderen Autos in der Boxengasse stehen.

Die Strecke ist ein Magnet für Motorsportenthusiasten und so ist es auch kein Wunder, dass Monaco die Stadt der reichen und Motorsportverrückten ist. Wenn Sie uns fragen, man muss nicht unbedingt in Monaco wohnen, aber zum Rennen sollte man schon erscheinen!

Der Ferrari Rennstall als Traum für jeden Fahrer

Ferrari ist die Automarke schlechthin. Die Supercars des italienischen Autobauers sind schon immer der Traum von Jungs, Jugendlichen und gestandenen Männern gewesen. Die PS und das kompromisslose Design machen Ferrari zu einem Objekt der Begierde.

Auch auf der Rennstrecke ist man entzückt von Ferrari. Spätestens seitdem Schumacher seine vielen Erfolge feierte, weiß die Welt, dass Ferrari auch in der Formel 1 zu den besten gehört.

Das Wappen mit dem Schwarzen Hengst auf gelbem Hintergrund zeigt schon, auf was sich der Fahrer einstellen kann. Viele Pferdestärken und ein wilder Ritt auf dem Karbonpferd.

Der Gründe der Marke Ferrari, Enzo Ferrari, verstarb erst 1988. Der letzte Ferrari, den Enzo noch auf den Weg brachte, war der F40, eine legendäre Rennmaschine, die auf jeglichen Luxus verzichtete und nur auf Speed ausgelegt war. Heute gibt es in den meisten Ferraris etwas mehr Komfort, aber der Spirit des Gründers bleibt den Boliden beibehalten.

Bernie Ecclestone ist der Zar der Formel 1

Die Formel 1 musste auch erst gegründet werden. Zuvor gab es viele verstreute Rennen, aber man war sehr weit von dem durchgeplanten Rennzirkus entfernt, den wir heute bestaunen dürfen. Ecclestone entwickelte die Idee zur Formel 1 mit dem Österreicher Jochen Rindt, der leider 1970 selbst tödlich verstarb. Rindt war ein professioneller Fahrer.

Nun musste Ecclestone die Formel 1 selbst aufbauen. Der Brite war schon früh für seinen Geschäftssinn bekannt und nutze diesen auch immer wieder, mal mit Erfolg und mal mit weniger Erfolg. Er selbst wollte als Rennfahrer durchstarten, doch nach einem Crash 1949 traute er sich das nicht mehr zu und versuchte folgerichtig, eher im Management aktiv zu werden.

Lange Zeit hat es gedauert, doch seit nunmehr Jahrzehnten ist es Ecclestone, der die Formel 1 von Jahr zu Jahr erfolgreich hält. Ein Hoch auf Bernie!