Weltmeisterschaft Eine Formel 1 Weltmeisterschaft ist eine Folge von Rennen über 8 bis 17 Strecken, auf denen jeweils eine Distanz von mehr als 305 Kilometern zurückgelegt wird (einzige Ausnahme: Monaco). Während der Saison einer Weltmeisterschaft darf jedes Team seinen ersten Fahrer einmal, den zweiten Fahrer hingegen dreimal tauschen. Besondere Fälle, in denen höhere Gewalt angenommen werden kann, zählen nicht zu diesen vorgeschriebenen Wechselvorgängen – es ist also auf jeden Fall erlaubt, einen verletzten Fahrer auszutauschen. Die Rennstrecken, auf denen die Grand Prix ausgetragen werden, sind zu bestimmten Zeiten dem Training gegenüber geschlossen. Einige Strecken sind als Teststrecken zugelassen. Zu diesen Teststrecken zählen die Grand Prix-Kurse in England, Italien, Spanien und Frankreich sowie einige andere von der Motorsportweltkommission zugelassene Strecken, auf denen keinen Weltmeisterschaftsrennen gefahren werden. Beispiele für diese kleineren Teststrecken sind Fiorano, Mugello und Jerez. Zwei Wochen vor einem Grand Prix ist das Testen auf der Strecke für die Teams nicht mehr erlaubt. Einzige Ausnahme von dieser Restriktion ist Monza, wo Testfahrten dennoch erlaubt sind. Erlaubt ist in der Woche vor einem Rennen pro Team lediglich ein Funktionstest über maximal 50 Kilometer. Im Sommer oder Winter besteht die Option für die Teams, ein Testverbot auszumachen. In solchen Phasen ist es den Teams verboten, Testfahrten und ähnliches vorzunehmen; durch die freiwillige Absprache solcher Verbote kann die Chancengleichheit zwischen den Teams gewahrt werden, und es werden Pausen möglich, die für den Grand Prix-Betrieb wichtig sein können. >>> Startregeln |