Konzentrierte Weiterentwicklung Teil 1 | weiter Im Winter vor der Jahrtausendwende waren nicht viele umfassende Regeländerung abzusehen, was die Konstrukteure der Teams in die mittlerweile beinahe ungewohnte Situation brachte, sich ganz auf das Ausreizen der aktuellen Gegebenheiten konzentrieren zu können. Eine wichtige Neuerung betraf allerdings den Kraftstoffsektor: seit dieser Saison kommt in der Formel 1 ultrareiner Kraftstoff zum Einsatz, der an eine neue EU-Direktive angepasst wurde. Dieser Treibstoff ist charakterisiert durch einen deutlich reduzierten Schwefelgehalt, während gleichzeitig auch der Gehalt an Aromastoffen von 42 auf 35 Prozent gesenkt wurde. Die Innovationen im Bereich des Kraftstoffes sind allerdings nicht die einzigen, die in dieser Zeit gemacht wurden. Die Entwicklungs- und Konstruktionsphase war ein besonders heißer Wettstreit, der durch die relativ geringen Änderungen nur noch mehr angefeuert wurde – schließlich brauchten die Konstrukteure nur vergleichsweise wenig Zeit für die Anpassung ans Reglement verwenden, während sie genug Gelegenheit hatten, ihre Fahrzeuge zu verbessern und zu optimieren. Michael Schumacher, noch immer Ferraris Pilot Nummer Eins, zeigte sich von dem neuen Fahrzeug, das ihm die Konstrukteure entworfen, schwer begeistert. Der Typ F1-2000, der in dieser Saison an den Start ging, wurde als der beste Ferrari aller Zeiten gehandelt, doch auch die anderen Teams brachten starke Fahrzeuge an den Start. >>> weiter |