Vergabe der Startnummern Nach dem Ende einer Formel 1 Saison (üblicherweise also im Winter eines Jahres) werden nicht nur neue Autos konstruiert, sondern es werden auch die Startnummern auf den Fahrzeugen ausgetauscht. Da die Startnummern für die gesamten Teilnehmer des Wettbewerbs vergeben werden, ist es nicht (wie zum Beispiel bei manchen Ballsportarten) möglich, die Nummern nur innerhalb eines Teams zu vergeben und die verschiedenen Teams nur durch das Aussehen der Fahrzeuge zu unterscheiden. In der Formel 1 ist es nämlich üblich, die Nummern für ein komplettes Startfeld zu vergeben – mit der Konsequenz, dass es natürlich eine Reihe von Regeln geben muss, wie diese Nummer verteilt werden. Am einfachsten ist sicherlich die Verteilung der Nummer 1, der wohl begehrtesten Startnummer der Formel 1. Diese Nummer, die gleichzeitig gewissermaßen eine Auszeichnung ist, trägt der amtierende Weltmeister. Dabei wird die Nummer 2 nicht etwa an den Zweiten der Weltrangliste vergeben, sondern an den Teamkollegen des Weltmeisters – es trägt also nur dann der Vizeweltmeister auch die Nummer 2, wenn zufällig die ersten Plätze an zwei Fahrer des selben Teams vergeben sind. Die weiteren Startnummern werden nicht etwa anhand der Erfolge der Fahrer, sondern nach den Platzierungen der Teams in der Konstruktionswertung vergeben. Dabei gibt es allerdings eine Reihe von Sonderregelungen, bei denen eine Ausnahme von dieser eigentlich gültigen Verteilung gemacht wird. So existiert zum Beispiel die Nummer 13 als Startnummer nicht – diese Zahl, die im westlichen Kulturkreis als Unglückszahl gilt, wird ob dieser abergläubischen Tradition nicht vergeben. Ebenso kann ein Fahrer eine andere Startnummer erhalten, als es nach diesen Regeln eigentlich der Fall wäre, wenn jemand während der Saison ausfällt und er ihn ersetzt – in diesem Fall trägt der Ersatzfahrer automatisch die Nummer des Fahrer, für den er einspringt. >>> Qualifying und Startaufstellung |