Das Rennen Es gibt zwei wesentliche Merkmale, an denen man die Dauer eines Formel 1 Rennens festmacht: die erforderliche Mindestdistanz von 300 Kilometern und die maximale Dauer von zwei Stunden. Das bedeutet, dass ein Rennen nach den Formel-1 Regeln mindestens 300 Kilometer umfassen muss, die die Fahrer während des Rennens absolvieren, während dazu nicht mehr als zwei Stunden benötigt werden dürfen. Die einzige Ausnahme von dieser Regelung ist die Strecke von Monaco, die nur ungefähr 260 Kilometer umfasst, da durch den Stadtcharakter der Strecke die Distanz sonst praktisch nie zu bewältigen wäre. In der Praxis wirken sich diese Einschränkungen folgendermaßen aus: wenn ein Rennen die erforderliche Anzahl von Runden (und damit auch die erforderliche Kilometerzahl) gedauert hat, ist es beendet; ebenso endet es, wenn die Maximaldauer von zwei Stunden erreicht ist. Verlangsamte Rennen, in denen es mehrere oder lange Safety Car-Phasen oder Störungen durch starken Regen geben hat, werden häufig durch diese Zwei-Stunden-Regel abgebrochen; es kann aber auch aus anderen Gründen zu Verzögerungen kommen, die sich am Ende dahingehend auswirken, dass das Rennen nicht zu Ende gefahren wird. Kommt es zu einem vorzeitigen Abbruch des Rennens, wird das Rennen anhand der zurückgelegten Distanz bewertet: haben die Piloten mehr als 90 Prozent der Rennstrecke hinter sich gebracht, so wird das Rennen voll gewertet. Ist nur ein geringerer Teil der Strecke vollendet worden, werden die Punkte halbiert. Dies kann natürlich sehr ärgerlich sein, wenn ein Rennen für bestimmte Teilnehmer bis dahin sehr gut gelaufen ist – vermeiden lässt es sich aus nahe liegenden Gründen allerdings nicht. >>> Boxenstopps |