Nach dem Qualifying Wie bereits erwähnt werden die Startpositionen für das Rennen am Rennsonntag durch die Ergebnisse im Qualifying vergeben. Dementsprechend werden die Zeiten der besten Runde, die die Fahrer im Qualifying gefahren haben, anhand der Kriterien bewertet, die für die Vergabe der Positionen relevant sind – zum Beispiel das Einhalten der 107-Prozent-Regel oder die Regelkonformität der Runde. Im Normalfall kann die Vergabe der Plätze einfach nach diesen Regeln erfolgen, allerdings kann es natürlich auch zu Sonderfällen kommen, bei denen diese Regeln nicht ausreichen. Wenn zum Beispiel ein Fahrer seine ursprüngliche Startaufstellung verlassen muss, wird seine „Nachfolge“ natürlich auf eine bestimmte Weise geregelt. In diesem Fall rücken die hinteren Fahrer allerdings nicht einfach nur auf – normalerweise bleibt die entsprechende Position nach dem offiziellen Regelwerk der Motorsportweltkommission einfach frei. Eine Sonderregel tritt allerdings in Kraft, wenn während des Qualifying plötzlich Regen einsetzt und dadurch beinahe alle Fahrer eine deutlich schlechtere Zeit fahren als er schnellste Fahrer. In diesem Fall würden die Fahrer natürlich normalerweise nicht für das Rennen zugelassen, da sie die 107-Prozent-Regel nicht erfüllen – allerdings kann die FIA eine Sondergenehmigung für Fahrer erteilen, die im freien Training in der Lage waren, die erforderliche Zeit zu fahren. >>> Warm-Up |