Medizinische Versorgung Teil 1|2|3|4|5| weiter Essentiell für die Sicherheit bei einem Rennen ist auch die medizinische Versorgung der Piloten, die an den Start gehen. Unfälle in der Formel-1 können leicht sehr dramatisch werden, so dass eine Versorgung direkt vor Ort gewährleistet sein muss, damit einem verletzten Piloten geholfen werden kann; mitunter hängt das Leben eines Piloten von den Sekunden ab, in denen ein Arzt zu ihm eilt. Zu diesem Zweck verwendet man in der Formel-1 gleich mehrere Fahrzeuge, die die schnelle Versorgung der Verletzten nach einem Unfall gewährleisten sollen – das Medical Car und einen Hubschrauber, der während des Rennens startbereit wartet. Die Ärzte, die in der Formel-1 über die Gesundheit der Beteiligten wachen, sind gut ausgebildete Spezialisten, die sich speziell auf ihre Einsätze bei einem Rennen vorbereiten. Einige Ärzte werden von der FIA speziell zu diese Zweck beauftragt, während in den Regionen, in denen die Rennen stattfinden, auch örtliche Ärzte speziell trainiert werden. Es gehört für die FIA-Ärzte zum Alltag, die Notärzte in den Grand Prix-Städten anhand eines Chassis das Bergen von verletzten Piloten zu üben und die in diesem Metier unerfahreneren Mediziner auf den Ernstfall an der Rennstrecke vorzubereiten. Doch auch die medizinische Kontrolle des körperlichen Zustands eines Piloten gehört zu den Aufgaben der Formel-1 Ärzte – wenn es zum Beispiel zu einem Unfall kam, ist es ihre Aufgabe zu überprüfen, wann der betreffende Pilot wieder an den Start darf. >>> weiter |