Das Kohlenfaser-Chassis Die Teams verwendeten natürlich nicht ihre gesamte Energie auf „kriminelle“ Weise; vielmehr stammt auch eine der wegweisendsten Erfindungen des Motorsports überhaupt aus dieser Zeit: das Kohlenfaser-Chassis, dass sich dazu anschickte, den alten Gestellen aus Aluminium gefährliche Konkurrenz zu machen. Die beiden Teams McLaren und Lotus bauten die ersten Monocoques, die nicht aus herkömmlichem Aluminium, sondern aus Kohlefaser bestanden. Dabei zielten die beiden Teams natürlich insbesondere auf einen der wesentlichen Vorteile dieses Materials ab – die größere Verwindungssteifheit und damit die Sicherheit des Piloten. Allerdings waren diese ersten Konstruktionen aus dem neuartigen Material vergleichsweise schwer, da die Stabilität durch eine relativ massive Bauweise erzeugt wurde – im Vergleich zu Aluminium war das Material sehr fest, aber eben nicht leichter. >>> Turbomotoren |