Formel-1 Fahrzeuge Teil 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10| weiter | zurück Eine erstaunliche Eigenschaft von Formel-1 Fahrzeugen ist die Tatsache, dass die Piloten keine Möglichkeit haben, ihr Fahrzeug anzulassen. Moderne Fahrzeuge haben schon seit längerer Zeit keine Batterie mehr an Bord, die für diesen Zweck notwendig wäre – sie hat sich in der Vergangenheit als zu schwer erwiesen und würde dementsprechend einen meist entscheidenden Gewichtsnachteil mit sich bringen. Die Experimente mit Druckluftflaschen, die die Batterien ersetzen sollten, warf man nach einiger Zeit über Bord, da sich auch diese nicht als zweckmäßig erwiesen. Auch diese Flaschen waren vergleichsweise schwer und brachten den Fahrzeugen, die sie einsetzten, nur selten einen ausreichenden Vorteil für ihr Gewicht. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass man beim Start und in der Boxengasse mobile Startgeräte einsetzt, die den Motor anwerfen können – der Fahrer selbst hat allerdings keine Möglichkeit, auf die Zündung des Motors Einfluss zu nehmen. Dies führt dazu, dass ein Fahrer, dem der Wagen nach einem geglückten Start auf der Strecke liegenbleibt, das Rennen aufgeben muss. Starthilfe ist in diesem Fall – selbst wenn sie möglich wäre – nicht erlaubt. Auch die Streckenposten, die den Wagen durch Anschieben des Fahrzeugs eventuell wieder in Gang bringen, dürfen hier keine Hilfe zur Fortsetzung des Rennens liefern – wem der Motor ausgeht, für den ist die Fahrt zu Ende. Aus diesem Grund sind moderne Fahrzeuge natürlich gegen das Abwürgen des Motors gesichert. Zu diesem Zweck verwendet man Anti-Stall-Systeme, die dafür sorgen sollen, dass die Motoren sehr widerstandsfähig gegen abwürgen sind. Damit diese Systeme wirken können, muss der Fahrer bei einem Dreher die Kupplung ziehen, denn wenn das Fahrzeug rückwärts rollt, ohne im Leerlauf zu sein, stirbt der Motor trotz dieser leistungsfähigen Systeme ab. Weitere elektronische Maßnahmen, die diese Schwierigkeit umgehen könnten, sind laut Reglement verboten. >>> weiter <<< Fahrzeuge |