Formel-1 Fahrzeuge Teil 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10| weiter Formel-1 Fahrzeuge sind gewissermaßen High-End-Prototypen des Automobilbaus – hoch spezialisierte Fahrzeuge, die Eigenschaften aufweisen, die komplett auf die Anforderungen eines schnellen Rennens abgestimmt sind. Dementsprechend unterscheiden sich ihre Eigenschaften grundsätzlich von denen anderer Fahrzeuge – sie haben mit den Autos, die wir durch den Straßenverkehr bewegen, nicht mehr viel gemein. So macht ein Formel-1 Motor zum Beispiel bis zu 18.000 Umdrehungen pro Minute – weit mehr als doppelt so viel, wie man einem normalen Fahrzeug zumuten sollte. Dabei haben die Fahrzeuge trotz ihres relativ geringen Gewichtes und ihrer extrem hohen Aerodynamik einen Hubraum von drei Litern, die ebenfalls für eine überlegenen Motorleistung sorgt. Diese Leistung ist so beeindruckend, dass man sagt, dass ein Formel-1 Fahrzeug schon bei einer Geschwindigkeit von 150 Kilometern pro Stunde durch seine eigenen Abtriebskräfte an der Decke fahren könnte! Die erforderliche Geschwindigkeit für ein solches Manöver würde natürlich auch stark von der Flügeleinstellung abhängen, da die Aerodynamik einen extrem entscheidenden Einfluss auf die Leistung eines Fahrzeugs hat. Die beiden wohl wichtigsten Faktoren für die Leistung eines Formel-1 Fahrzeuges sind allerdings wohl die beiden Komponenten Motor und Chassis. In der Fanwelt der Formel 1 herrscht ein gewisser Streit darüber vor, ob Motor oder Chassis für die Leistung eines Fahrzeugs insgesamt entscheidender sind, allerdings ist man sich in Fachkreisen einig, dass es eben die Abstimmung beider Faktoren aufeinander ist, die ein Fahrzeug zu einem erfolgreichen „Siegertypen“ macht. Chassis und Motor müssen zueinander passen – ein Rennmotor in einem Kleinwagen bringt ebensowenig erstaunliche Leistungen wie ein Kleinwagenmotor in einem Sportwagen. Nur dann, wenn man die Motorleistung auf die Vorgaben des Chassis einstellt (oder umgedreht), erzielt man ein gutes Ergebnis. >>> weiter |