England überholt die Formel 1 Der Jahrzehntwechsel ist im Rennsports beherrscht von den Briten Cooper-Climax, die sich mit ihrer revolutionären Mittelmotorkonstruktion einen Weg nach vorne erkämpft hatten. Mehrere Jahre lang hatten sie gegen die weiter entwickelten Frontmotoren, deren Potential aber langsam erschöpft war, einen schweren Stand gehabt, doch bewies Brabham 1959, dass es dieser neue Entwurf war, der bald das Renngeschehen beherrschen sollte. Brabham siegte für Cooper-Climax 1959 und 1960, und die Briten stellten klar, dass ihre Innovation sie an die Spitze gebracht hatte. Der Cooper T53 hatte einen 240 PS starken Vierzylinder, der das Fahrzeug auf beinahe 300 Kilometer pro Stunde beschleunigte – bei einem vergleichsweise geringen Gewicht dennoch eine beachtliche Leistung. So zeigte sich auch bald sehr klar, dass die Engländer mit ihrer neuartigen Konstruktion in Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes „die Nase vorn“ hatten. Bald hatten die alten Frontmotoren ausgedient – diese alte Konstruktion konnte nur noch einmal, als die britischen Teams dem Grand Prix von Italien fernblieben, einen Erfolg feiern. Phill Hill, amerikanischer Motorsportstar, machte sich durch diesen Erfolg unsterblich, war er doch der letzte Champion eines Grand Prix, der ein so „altertümliches“ Fahrzeug fuhr. >>> Tod in der Formel 1 |