Deutsche Fahrer arbeiten sich nach oben Teil 1 | weiter Um die Wende zwischen den achtziger und den neunziger Jahren beherrschte Ayrton Senna als legendärer Pilot das Geschehen in der Weltmeisterschaft. Senna hatte mehrere Weltmeistertitel erworben, und mit seinem starken Team schien klar, dass auch die nächsten Jahre stark seinem Einfluss unterliegen würden. Doch die Konkurrenz war hart: die Duelle zwischen Senna und Prost, die in dieser Zeit stattfanden, sind legendär, ebenso wie der Kampf Mansell gegen diese beiden Giganten. 1991 holte sich Senna den Weltmeistertitel trotz harter Duelle mit seinen Konkurrenten. Eine Saison später allerdings sollte ein junger Pilot auftreten, der Jahre später wie kein Zweiter selbst den Ruf eines Champion tragen würde: Michael Schumacher. Schumacher erhielt seine Chance, als der Jordan-Pilot Gachot nicht antreten konnte. Ayrton Senna, der den jungen deutschen Piloten beobachtet hatte, bescheinigte ihm schon nach dem ersten Training ein erstaunliches Talent. Michael Schumacher besaß zu diesem Zeitpunkt noch recht wenig Erfahrung, aber ein unbestreitbares Talent und vor allem den Willen zum Erfolg. So trat er auch schon bei den Testfahrten überzeugend auf: nachdem die Teamführung in Silverstone ihn um ein behutsames Herantasten an den Grenzbereich gebeten hatte, raste Schumacher schon nach wenigen Runden schneller über die Piste als der Stammpilot des Teams Jordan es je zuvor getan hatte. Man wollte ihn daraufhin wegen Ungehorsams belangen, doch konnte Schumacher allen Beteiligten versichern, dass er doch nichts anderes getan habe, als sich in der Tat behutsam heranzutasten. >>> weiter |